
Mit großer Verwunderung und Empörung reagiert der SPD-Ortsverband Witzenhausen auf die Berichterstattung der HNA vom 19. Februar („Hort doch nicht mehr zu retten“). Die geplante Schließung des ökumenischen Kinderhauses ist für uns ein Schlag ins Gesicht aller Beteiligten – vor allem, weil die Rettung bereits besiegelt schien.
Die Fakten: Der Hort war bereits gerettet Wir haben uns mit Herzblut für die Weiterführung eingesetzt. Trotz schwieriger Haushaltslage hatten wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner die nötigen Mittel im Haushalt gesichert. Eine „Drittellösung“ zwischen Eltern, Kirche und Stadt war vertraglich vereinbart und vom Bürgermeister bereits Ende 2025 unterzeichnet. Dass die katholische Kirche nun einseitig ihr Wort bricht, ist für uns fassungslos machend.
Vorsätzlicher Zeitdruck und falsche Behauptungen Besonders scharf kritisieren wir die Informationspolitik der Kirche:
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Unwahrheit: Die Behauptung, die Stadt trage die Schließung mit, ist schlichtweg falsch.
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Druckmittel: Eltern werden durch kurzfristige Fristen unter Druck gesetzt, ihre Kinder vorsorglich umzumelden, ohne dass zuvor Gespräche mit der Stadt oder Versammlungen stattfanden.
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Respektlosigkeit: Dass die engagierten Mitarbeitenden nicht zuerst persönlich informiert wurden, zeugt von einer unredlichen Personalpolitik, die jegliche christliche Werte vermissen lässt.
Unsere Forderung Dieses Vorgehen wirkt wie ein bewusstes Kalkül, um ein „lästiges“ Angebot loszuwerden. Wir fordern den kirchlichen Träger auf: Kehren Sie an den Verhandlungstisch zurück! Legen Sie belastbare Zahlen offen und zeigen Sie den Willen, diesen Vertrag einzuhalten.
Für den Vorstand des SPD-Ortsverbands Witzenhausen Harald Ludwig